Wichtige Infos zum weiteren Spielbetrieb!

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Aktuell

News

Folgende Vorstellungen finden mit 50 Personen statt (Restkarten sind am Veranstaltungstag an der Theaterkasse erhältlich):

- Fr 13.11.2020 / 20 Uhr: Anet Corti - Echt?
- Sa 14.11.2020 / 10.30 Uhr: Frächdächs - Kinderkonzert
- Sa 14.11.2020 / 20 Uhr: Anet Corti - Echt?
- Di 17.11.2020 / 20 Uhr: LOL - Margrit Borner - Premiere
- Mi 18.11.2020 / 20 Uhr: LOL - Veri
- Do 19.11.2020 / 20 Uhr: LOL - Charles Nguela
- So 20.11.2020 / 11 & 15 Uhr: Albissers Buntwösch - Premiere
- Mi 25.11.2020 / 20 Uhr: Michael Elsener - Die Gute Nacht Show

Über die Durchführung der weiteren Vorstellungen informieren wir laufend auf unserer Webseite.
Informationen zu den Ticketrückerstattungen finden sie unter Corona Ticketrückerstattung.

Der Wecker (frei nach Mani Matter)

Liebes Publikum,

Wir spielen auch für 50 Zuschauer*innen.

Die Grosswetterlage rüttelt derzeit heftig an wichtigen Stützen unserer Gesellschaft: Gemeinschaft und Gemeinschaftssinn. Dabei sind diese die eigentlichen Keywords der Stunde. Wir alle sind mehr oder weniger betroffen. Vom Virus. Ein Virus, das droht uns als Gesellschaft auseinanderzudividieren: in Gesunde und Kranke, Arbeitnehmer und Selbstständigerwerbende, Massnahmenbefürworterinnen und Coronaleugner... Lasst uns als Gemeinschaft darauf reagieren!

Was wir vom Kleintheater dafür tun können: Theater ist eine Kunstform, die vom Live-Erlebnis lebt. „Live“ meint in diesem Zusammenhang die gleichzeitige Anwesenheit von Künstler*innen und Zuschauer*innen. Gemeinsam bilden sie eine temporäre Gemeinschaft mit einem gemeinsamen Zweck. Der Zweck heisst Lachen, Staunen, Weinen, Ärgern, Hoffen (meist) im Affekt, also aus einer Leidenschaft heraus. Aber auch Denken, Reflektieren, Hinterfragen. Ein ziemlich ganzheitliches Gesundheits-Vorsorge-Programm für Herz und Hirn, wie wir meinen.

Es ist uns ein Herzensanliegen, gemeinsam mit unseren Künstler*innen unseren Beitrag zur Bewältigung dieser struben Zeit zu leisten. Wir tun dies mit unseren Mitteln. Mit allen nötigen Schutzmassnahmen. Für Euch 50 Zuschauer*innen. (Fast) jeden Abend. Und weil wir in der Vergangenheit mit Mani Matter einen wunderbaren (nicht nur arithmetischen) Lehrmeister auf der Kleintheaterbühne hatten, wissen wir: 50 Zuschauer*innen sind nicht viel, doch mit der Zeit machen sie etwas aus. In zwölf Tagen sind es 600 und in drei Monaten schon die ganze Gemeinde Dierikon. Zum Beispiel. Lasst uns zusammenkommen. Gegen schlaflose Nächte, aus Sorge für unsere Gesundheit, weil die Situation nicht ausweglos ist.

Entgegen der Theaterpraxis in früheren Zeiten, verkaufen unsere „Gaukler“ keine Wundermedizin in den Pausen. Unsere Wundermedizin gibt es auf der Bühne. Und nein, sie hilft nicht gegen das Virus. Dagegen helfen Händewaschen, Masketragen, Abstandhalten. Ein Theaterbesuch hilft gegen Vereinzelung und gegen den Blues.

Den Spielbetrieb unter den neuen Bedingungen aufrechtzuerhalten verlangt im Hintergrund sehr viel Umorganisation, die unser kleines Team nun zu stemmen hat. Kurzfristig stellen uns bereits ausverkaufte Vorstellungen vor ein Problem. Leider wird es nicht möglich sein, alle geplanten Vorstellungen durchzuführen. Wir sind sehr bemüht, für Publikum und Künstler*innen die bestmögliche Lösung zu finden.

Vielen Dank für Euer Verständnis.

Ganz herzlich

Das Kleintheater Team

Sehr geehrter Herr Regierungspräsident
Sehr geehrte Herren Regierungsräte
Sehr geehrter Herr Stadtpräsident
Sehr geehrte Damen und Herren Stadträtinnen und Stadträte

Nach der Veröffentlichung der neuen Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus appellieren die Theater der Stadt und des Kantons Luzern an Sie, die Theater auf allen Ebenen zu unterstützen.

Angesichts der hohen Infektionszahlen mussten weiterführende Massnahmen zur Eindämmung der Covid19-Pandemie getroffen werden. Wir tragen diese Entscheidung als Theater der Stadt und des Kantons Luzern selbstverständlich mit und wollen unseren Beitrag zur Eindämmung des Virus leisten. Kunst und Gesundheit stehen nicht im Widerspruch. Sie haben miteinander zu tun. In der Kunst können Menschen für einen Augenblick ihre Sorgen und Nöte vergessen oder sich mit ihnen beschäftigen und dabei hören und sehen und spüren: Sie sind nicht allein! Menschen brauchen Ventile für den inneren und äusseren Druck. Theater und Kultureinrichtungen können ein solches Ventil sein. Sie sind wichtige Möglichkeiten zur Selbstvergewisserung. Die vielen ermunternden, positiven und bekräftigenden Zuschriften, die wir derzeit erhalten, weil wir weiter offen sind, geben Zeugnis davon, dass diese Einschätzung nicht nur die der Kulturschaffenden selbst, sondern auch die ihres Publikums ist.

Unsere Aufgabe ist es, den uns übertragenen Kulturauftrag zu erfüllen. Dafür müssen wir unsere Theater für unsere Gesellschaft als soziale Orte mit sicheren Distanzen offen halten. Gleichzeitig müssen wir aber auch dafür sorgen, die Strukturen und damit die Kultur nachhaltig zu schützen. Wir sind gegenüber unseren Mitarbeiter*innen genauso verantwortlich wie gegenüber den Künstler*innen, die wir beschäftigen. Wir bieten vielen Menschen einen Arbeitsplatz. Erst der Fortbestand funktionierender Kulturinstitutionen ermöglicht den Erhalt und die Sicherung dieser Arbeitsplätze. Die Kulturhäuser und somit unzählige Arbeitsplätze sind nun aber bedroht. Um hier verantwortungsvoll handeln zu können, brauchen wir eine konkrete Zusicherung, dass finanzielle Mittel zeitnah, also nicht verzögert erst in einigen Monaten, und unkompliziert zur Verfügung stehen werden, damit die Liquidität der Betriebe gesichert ist. Hierfür ist es notwendig, dass die unterschiedlichen Eigenheiten unserer Strukturen anerkannt werden. Wir fordern klare und zuverlässige Informationen über verfügbare finanzielle Entschädigungen. Die 50-Personen-Grenze für Veranstaltungen sehen wir als ein Zeugnis für einen Nichtentscheid des Bundesrates, ein Aufschieben von Entscheidungen und ein Wegschieben von Verantwortung. Wir brauchen aber die Absicherung, dass wir mit Entschädigungen rechnen können. Wir fordern klare Bekenntnisse, die im Zusammenspiel zwischen Bund und Kanton erarbeitet werden müssen. Luzern hat eine lebendige Theaterszene und versteht sich nicht zu Unrecht als Kulturkanton. Unsere Theater können aber mit der kommunalen Unterstützung allein nicht existieren und sind auf die Einnahmen von Kartenverkauf und Gastronomie angewiesen. Ohne eine feste Zusicherung einer Ausfallentschädigung in unmittelbarer Zukunft, welche auch Ausfälle in der Gastronomie berücksichtigt, ist es uns
nicht möglich, auf lange Sicht unseren Auftrag zu erfüllen: den sozialen Dialog gegen die Vereinzelung zu pflegen, Kunst zu produzieren, eine Öffentlichkeit zu ermöglichen, in der man sich unter angemessenen Schutzkonzepten treffen und Erfahrungen teilen kann.

Das Überleben der Kultureinrichtungen und der Kunst benötigen einen engen Dialog und eine enge Zusammenarbeit zwischen Ihnen und uns, den Politiker*innen und den kulturellen Akteur*innen. Wir müssen gemeinsam mittelfristige Massnahmen erarbeiten, um einem dauerhaften Schaden zu entkommen. Wir alle haben hart gearbeitet, haben umfassende Schutzkonzepte aufgestellt und erprobt, um für unser Publikum zu spielen, um offen zu bleiben und gesicherte soziale Räume zu ermöglichen, die Demokratien gerade in Zeiten wie diesen dringend brauchen.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüssen

IG Tanz Zentralschweiz
Luzerner Theater
Kleintheater Luzern
Stadttheater Sursee
Südpol Luzern
Kulturhof Hinter Musegg
Theater Pavillon Luzern
Kulturlandschaft Luzern
t.Zentralschweiz

Das Kleintheater präsentiert die erste Ausgabe des neu gestalteten Jahresberichtes.

Viel Spass beim Lesen.