Theater | Inklusiv

Recycled Illusions

«Ohne Norden»

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«Ohne Norden» ist ein Theaterstück über psychische Gesundheit in einer kranken Welt. Das Publikum taucht in die schillernde Welt der psychisch labilen Mias ein. Selbstzweifel sind für sie, wie für viele psychisch kranke Menschen, laute tägliche Begleiter. Mit einer fast überwachen Genauigkeit hinterfragt sie jedes Wort, jede Geste.

Dialog über mentale Gesundheit

Zum einen baut sich Mias Erleben aus Textfragmenten der neuseeländischen Autorin Janet Frame zusammen. Ein Teil der Erzählungen stammt auch von Menschen, die dem Theaterensemble nahestehen und deren Leben vom Kampf um psychische Gesundheit gezeichnet ist. Auch die Regisseurin Isabelle Stoffel und die Schauspielerin Mona Petri haben kleine Texte geschrieben. «Ohne Norden» will die Stimmen von Betroffenen hörbar machen. Das Stück sucht den Dialog über mentale Gesundheit und Gesundung und will zur Entstigmatisierung von Menschen beitragen, die unter der Realität noch mehr leiden, als jene, die sich gerne als «normal» bezeichnen.

Einfach gesagt

Menschen mit psychischen Problemen erhalten eine Stimme: Im Stück «Ohne Norden» kann das Publikum miterleben, wie sich psychische kranke Menschen fühlen. Und wie sie oft kämpfen müssen, um den Alltag bestehen zu können.

Öffentliches Nachgespräch

Im Anschluss findet ein Nachgespräch statt.

 

Konzept & Regie Isabelle Stoffel

Dramaturgie & Spiel Mona Petri

Technische Leitung, Licht & Ton Christian Kuntner

Szenografie & Kostüm Renate Wünsch

Mitarbeit  & Vermittlung Sabrina Lössl

Produktionsleitung Adrian Schild

Koproduktionspartner Neues Theater Dornach & Schlachthaus Theater Bern

Sprache Deutsch

Dauer ca. 80 Minuten (keine Pause)

Mehr Infos recycled-illusions.com

Vorverkaufsstart Mi. 21.08 | 17:00 Uhr

Was ist an dieser Veranstaltung inklusiv?

Inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema psychische Gesundheit